Wie bereits im Artikel „Starkes Engagement zum Schutz unseres Dorfes“ von Anfang August angekündigt, möchte die Gemeinde alle Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit und Ergebnisse des Arbeitskreises auf dem Laufenden halten:
In mehreren Arbeitssitzungen, auch unter Beteiligung der Feuerwehr, hat sich inzwischen herausgestellt, dass die in der letzten Information noch separaten Teilprojekte mit den Themen Starkregenprävention, Einsatz mobiler Stellwände und die Säuberung der Weinbergswege einschließlich der Abflussrinnen und Rückhaltebecken, sehr stark ineinandergreifen, sodass eine Trennung der Aufgaben in mehrere Projekte nicht sinnvoll erscheint.
Wir arbeiten derzeit parallel an verschiedenen Arbeitspaketen zu diesen Themen.
Zum einen sind wir bei der Erstellung einer Informationsbroschüre zum Schutz vor Starkregen für die Einwohner unserer Ortsgemeinde aktiv. In der Informationsbroschüre werden wir sowohl die Möglichkeiten der Eigenvorsorge der Bürger als auch die Vorsorgemaßnahmen der Ortsgemeinde darstellen. Ziel ist es, die Informationsbroschüre bis zum Jahresende fertigzustellen.
Zum anderen dokumentieren wir bis Ende August den Zustand der Weinbergswege, einschließlich der dazugehörigen Grundstücke. Ziel ist es, alle Weinbergbesitzer, die bisher nach den mehrmaligen Aufrufen des Ortsbürgermeisters nicht tätig geworden sind, direkt mit terminlicher Vorgabe zur Einhaltung der Satzung und der damit verbundenen Säuberung der Ablaufrinnen aufzufordern. Dabei wollen wir auch als Gemeinde unseren Aufgaben intensiv nachkommen, weshalb wir fotografisch den Zustand aller Ablaufrinnen in den Weinbergen und der Rückhaltebecken festhalten. Danach werden wir als Gemeinde umgehend damit beginnen, die in der Zuständigkeit der Gemeinde befindlichen Regenrinnen und Rückhaltbecken zu reinigen. Teilweise ist dies auch schon in Arbeit.
Hinsichtlich des Einsatzes mobiler Einsatzwände bei Starkregen haben wir bereits zwei Sitzungen abgehalten und inzwischen die möglichen Einsatzgebiete in unserer Gemeinde definiert. Dieses Thema ist jedoch sehr komplex und wird noch viel Gehirnschmalz von uns erfordern. Ziel sollte es aber sein, bis Frühjahr nächsten Jahres eine Verfahrensanweisung zu erstellen.
Zusätzlich hatte die Gemeinde über das Büro Fischer Teamplan einen Studenten gewinnen können, der im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit eine Starkregenanalyse für Dernau erstellt hat. Diese Daten werden wir in unserem Projekt berücksichtigen können. Alle diese Maßnahmen werden wir kommunikativ begleiten und sie auf dem Laufenden halten.
Vorletzte Woche hat sich der Arbeitskreis mit einigen Gemeinderatsmitgliedern das Frühwarnsystem ahrSure, dass zur Überflutungsvorsorge eigesetzt werden kann, vorführen lassen. Zum möglichen Einsatz wird der Arbeitskreis dem Gemeinderat eine Empfehlung geben.
In unserer nächsten Berichterstattung werden wir ausführlich über die bisherige erfreuliche Entwicklung zur Schaffung von Retentionsflächen in unserer Gemeinde und deren Pflege sowie dem Retentionsflächenmanagement informieren.